Breiter Ring in Gelbgold mit Ausschnitten

Ringgrösse bestimmen: So finden Sie die passende


Ein Ring soll bequem sitzen, ohne zu rutschen oder zu drücken. Damit das gelingt, brauchen Sie die richtige Grösse. Zum Glück lässt sich der Fingerumfang zuhause genau genug ermitteln. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen und worauf Sie achten sollten.

Was die Ringgrösse bedeutet

Gängig ist die europäische Grösse, die dem Innenumfang des Rings in Millimetern entspricht (Grösse 54 = 54 mm Innenumfang). Einige Hersteller und Juweliere verwenden andere Skalen. Prüfen Sie deshalb die Grössenangabe beim jeweiligen Schmuckstück, bei Ringen aus dem Ausland auch anhand einer Umrechnungstabelle, oder fragen Sie bei uns nach. Der Innendurchmesser ergibt sich, wenn Sie den Umfang durch 3,14 teilen.

Methode 1: Mit Papierstreifen oder Faden messen

Schneiden Sie einen schmalen Streifen Papier zu oder nehmen Sie einen dünnen, nicht dehnbaren Faden. Legen Sie ihn eng um den Finger, an dem der Ring getragen werden soll. Markieren Sie die Stelle, an der sich Anfang und Ende treffen, und messen Sie die Länge mit einem Lineal in Millimetern. Dieser Wert ist Ihr Fingerumfang. Runden Sie je nach Gefühl auf die nächste ganze Grösse auf.

Methode 2: Mit einem passenden Ring vergleichen

Besitzen Sie bereits einen Ring, der gut sitzt, können Sie dessen Innenumfang übernehmen. Messen Sie den Innendurchmesser an der breitesten Stelle des Rings in Millimetern und multiplizieren Sie ihn mit 3,14. Das Ergebnis ist der Innenumfang und damit die Grösse. Wichtig: Der Ring sollte am gleichen Finger und an der gleichen Hand getragen werden wie der neue.

Darauf sollten Sie beim Messen achten

  • Tageszeit: Am Abend sind die Finger oft etwas dicker als am Morgen. Messen Sie deshalb mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten.
  • Temperatur: Bei Kälte ziehen sich die Finger zusammen, bei Wärme dehnen sie sich aus. Messen Sie bei normaler Raumtemperatur.
  • Fingerknöchel: Der Ring muss über den Knöchel passen und danach noch sicher sitzen. Ist der Knöchel deutlich dicker als der Fingeransatz, wählen Sie eine Grösse dazwischen.
  • Breite des Rings: Breite Ringe sitzen enger als schmale. Wählen Sie bei einem breiten Modell eher eine halbe bis ganze Grösse mehr.
  • Hand und Finger: Die dominante Hand ist oft etwas grösser, und jeder Finger hat einen eigenen Umfang.

Wenn Sie zwischen zwei Grössen liegen

Das kommt häufig vor. Beim Abziehen über den Knöchel darf ein leichter Widerstand spürbar sein, der Ring soll aber nicht von selbst herunterrutschen. Liegen Sie zwischen zwei Grössen, wählen Sie eher die grössere, aber nur, wenn der Ring nicht abrutschen kann. Bei einem Geschenk ist ein diskreter Vergleich mit einem vorhandenen Ring der sicherste Weg.

Ring als Geschenk: So gehen Sie vor

Wenn die Grösse eine Überraschung bleiben soll, leihen Sie sich unauffällig einen Ring aus der Schmuckschatulle und messen den Innendurchmesser. Alternativ legen Sie den Ring auf ein Blatt Papier und zeichnen die Innenkante nach. Achten Sie darauf, dass es sich um einen Ring handelt, der am passenden Finger getragen wird. Ein Ringfinger-Ring passt nicht automatisch an den Zeigefinger.

Unser Tipp

Messen Sie lieber zweimal als einmal und halten Sie das Ergebnis in Millimetern fest. Stöbern Sie anschliessend in unseren Ringen und weiterem Damenschmuck oder in der Auswahl für Herren. Weitere Anregungen zum Schenken finden Sie in unserem Ratgeber zum passenden Anlass für Uhren und Schmuck.