Eine Uhr kann technisch perfekt sein und trotzdem nicht passen, wenn sie zu gross oder zu klein ausfällt. Mit drei einfachen Massen finden Sie die richtige Grösse.
1. Handgelenk messen
Messen Sie den Umfang Ihres Handgelenks mit einem weichen Massband oder einem Papierstreifen, direkt oberhalb des Handgelenkknochens. Das Mass hilft Ihnen bei der Länge des Armbands. Für die Gehäusegrösse zählt vor allem die Breite Ihres Handgelenks, also die Fläche, auf der die Uhr aufliegt.
2. Gehäusedurchmesser
Der Durchmesser ohne Krone ist das bekannteste Mass. Als Richtwerte gelten:
- Herrenuhren: meist zwischen 36 und 44 mm. Bei schmalen Handgelenken wirken 36 bis 40 mm harmonisch, bei kräftigen Handgelenken dürfen es 42 mm und mehr sein.
- Damenuhren: meist zwischen 24 und 36 mm. Kleine Gehäuse wirken filigran, grössere Modelle liegen im Trend und passen auch gut zu schlichten Outfits.
3. Bandanstoss und Bauhöhe
Der Bandanstoss, englisch Lug-to-lug, beschreibt die Länge der Uhr von einem Bügelende zum anderen. Ragt er über Ihr Handgelenk hinaus, sitzt die Uhr unruhig. Die Bauhöhe entscheidet, ob die Uhr unter einer Hemdmanschette Platz findet. Flache Modelle mit unter 10 mm eignen sich dafür besonders gut, Chronographen und Taucheruhren bauen oft höher.
Optik zählt mit
Ein dunkles Zifferblatt lässt eine Uhr kleiner wirken, ein heller Ton grösser. Eine schmale Lünette macht das Zifferblatt optisch gross, ein dickes Gehäuse wirkt kompakter. Probieren Sie eine Uhr am Handgelenk, wenn möglich, und achten Sie darauf, wie sie im Alltag sitzt.
Armband und Tragekomfort
Ein Metallband lässt sich durch Entfernen von Gliedern anpassen, ein Lederband hat feste Löcher. Wenn Sie dazwischen liegen, lohnt sich ein Band mit mehreren Verstellmöglichkeiten.
Unser Tipp
Stöbern Sie in den Herrenuhren oder Damenuhren. In den Produktdaten sehen Sie bei jeder Uhr den Gehäusedurchmesser. Damit können Sie die Grösse mit einer Uhr vergleichen, die Sie bereits tragen.