Mehrere Armbänder übereinander zu tragen, wirkt lässig und persönlich. Damit das Ergebnis harmonisch statt überladen aussieht, braucht es ein paar einfache Grundregeln. Hier erfahren Sie, wie Sie Armbänder und Uhr am Handgelenk geschickt kombinieren.
Mit einem Ankerstück beginnen
Wählen Sie zuerst ein Stück, das den Ton angibt. Das kann ein breites Armband, eine Uhr oder ein besonders auffälliges Glied sein. Alle weiteren Armbänder ordnen sich diesem Ankerstück unter. So entsteht eine klare Linie, und das Handgelenk wirkt nicht unruhig.
Materialien und Farben abstimmen
Am einfachsten gelingt Layering, wenn die Metallfarbe übereinstimmt, zum Beispiel nur Silber oder nur Gelbgold. Ein bewusster Mix ist ebenfalls möglich. Dann sollte jede Farbe mindestens zweimal vorkommen, etwa durch ein Armband und die Uhr oder durch Verschlüsse und Anhänger. So wirkt die Mischung gewollt.
Breiten und Strukturen mischen
- Breite: Kombinieren Sie ein breiteres Armband mit zwei oder drei schmalen. Gleich breite Stücke wirken schnell eintönig.
- Struktur: Ein glattes Armband neben einem geflochtenen oder gegliederten Modell schafft Abwechslung.
- Anzahl: Drei bis fünf Teile an einem Arm sind meist ausreichend, wenn Sie die Uhr einrechnen.
- Anhänger: Ein einzelner Charm genügt, damit nicht alle Armbänder gleich viel Aufmerksamkeit fordern.
Die richtige Länge wählen
Messen Sie Ihr Handgelenk mit einem Massband und addieren Sie je nach Wunsch etwa ein bis zwei Zentimeter für einen angenehmen Sitz. Locker getragene Armbänder rutschen und können sich verhaken, zu enge Armbänder drücken. Wählen Sie Armbänder in leicht unterschiedlicher Länge, damit sie sich nicht ineinander verheddern.
Uhr und Armbänder zusammenführen
Eine Uhr lässt sich gut als Mittelpunkt einsetzen. Tragen Sie Armbänder bevorzugt auf der einen Seite der Uhr und lassen Sie auf der anderen etwas Platz. Achten Sie auf die Gehäusegrösse der Uhr. Hilfreiche Hinweise dazu finden Sie in unserem Ratgeber zur passenden Uhrengrösse für Ihr Handgelenk. Auch ein Wechsel des Armbands kann den Look verändern, wie wir in unserem Beitrag zum Uhrenarmband wechseln beschreiben.
Pflege und Tragekomfort
Armbänder aus unterschiedlichen Materialien reiben aneinander. Dadurch können Kratzer entstehen, insbesondere bei weicheren Metallen. Legen Sie empfindliche Stücke daher nicht direkt neben harte Glieder oder Uhrengehäuse und bewahren Sie Schmuck getrennt auf.
Denken Sie daran, wie Sie Ihren Tag verbringen. Wer viel am Schreibtisch arbeitet, spürt breite oder schwere Armbänder schneller als Menschen mit freier Bewegung. Achten Sie im Alltag darauf, dass Armbänder nicht an der Tastatur oder an Ärmeln hängen bleiben. Wählen Sie für den Arbeitsalltag eher schlichte Kombinationen und heben Sie auffälligere Stapel für Abende und Wochenenden auf. Beim Sport, beim Händewaschen und unter der Dusche sollten Sie Schmuck besser ablegen, damit Material und Verschlüsse geschont werden.
Unser Tipp
Beginnen Sie mit zwei Stücken und erweitern Sie Schritt für Schritt, bis es Ihnen gefällt. Passende Armbänder und weiteren Schmuck finden Sie in unserem Damenschmuck und im Herrenschmuck. Dazu passende Modelle gibt es in unseren Damenuhren und Herrenuhren.